Handwerk-Magazin Januar 2006 – Endlich aufgeräumt! Gewinn durch bessere Organisation

Gepostet von am 13. Mrz 2006 in Presse | Keine Kommentare

Handwerk-Magazin Januar 2006 – Endlich aufgeräumt! Gewinn durch bessere Organisation
von Silke Becker
Bei Christof Bockers sah die Sache ein wenig anders aus und lässt sich wohl so am besten zusammenfassen: in der Werkstatt hui, auf dem Schreibtisch pfui. Denn dort türmten sich Briefe, Prospekte und Preislisten. Auch er holte sich Hilfe von außen. Profi-Aufräumerin Christa Beckers brachte System in die Ablage & Co. Jetzt herrscht endlich rund um den Schreibtisch des Werkzeugbauers – meistens jedenfalls.
„Von Haus aus bin ich ein Chaot“, gibt Christof Brockers, Inhaber des Werkzeugbauers QsQ in Erkelenz bei Köln, unverhohlen zu. Und dementsprechend sah mein Schreibtisch aus.“ Früher hatte der Geschäftspartner von Christof Brockers den kaufmännischen Part übernommen.

Nach dessen Ausstieg war der 36-jährige Werkzeugmachermeister plötzlich alleine für das Büro verantwortlich. „Ich hatte vorher nie an einem Schreibtisch gesessen, sondern bin mit ganzem Herzen Handwerker.“ Und er hatte schlicht keine Ahnung, wie man eine Ablage einrichtet und den Schreibtisch organisiert. Das Ergebnis: Ein paar Aktenordner, in denen mehr schlecht als recht die Ablage untergebracht war. Stapelweise Papiere auf dem Schreibtisch und in den Schränken. Wegwerfen wollte er auch nichts. „Ich dachte immer, dass ich die Unterlagen vielleicht noch brauche.“
Allerdings nervte die tägliche Sucherei und kostete immer mehr Zeit.
„Zudem macht ein unaufgeräumtes Büro bei den Kunden keinen guten Eindruck“, sagt der Unternehmer. „Und für die Mitarbeiter war es ein Widerspruch, denn in der Werkstatt habe ich immer Top-Ordnung verlangt.“ Irgendwann reichte es dem Unternehmer, und er bat Christa Beckers um Hilfe. „Ich habe ungefähr ein halbes Jahr gebraucht, bis ich endlich dort angerufen habe“, so Brockers. „Man schiebt das von einem Tag auf den anderen, weil immer so viel zu tun ist.“
Die Ordnungsfachfrau verschaffte sich einen Überblick über die anstehenden Arbeiten und erstellte ein Angebot. Dann ging es ans Aufräumen. Zusammen mit dem Unternehmer, denn entscheiden musste der Werkzeugmachermeister selbst. „Wir haben zwei halbe Tage lang nur weggeworfen“, wundert er sich heute noch. „So voll sah das Büro gar nicht aus.“
Danach entwickelte Beraterin Beckers zusammen mit dem Firmenchef ein neues Ordnungssystem. Insgesamt fünf Termine im Büro der QsQ waren für die Neuorganisation notwendig.
Durch die enge Zusammenarbeit kam Bockers mit seiner neuen Struktur von Anfang an problemlos klar. „Es ist aber zuerst schwierig, die Ordnung auch zu halten“, so der Chef von acht Mitarbeitern. Doch inzwischen sind dem Unternehmer die neuen Abläufe in Fleisch und Blut übergegangen. „Ich räume jetzt jeden Abend meinen Schreibtisch auf“, sagt er. „So schließt man den Tag richtig ab und weiß genau, was am nächsten Morgen ansteht.“
Dank der neuen Ablage hat er jetzt bei Telefonaten alle Unterlagen sofort zu Hand und muss nicht mehr lange suchen.
Hat Brockers nun das perfekte Bür0? „So ganz kann ich dann doch nicht aus meiner Haut“, sagt er mit einem Augenzwinkern. „Manchmal lasse ich es auch ein bisschen laufen. Doch spätestens nach ein paar Tagen räume ich auf.“
Die Investition der rund 1500 Euro habe sich auf jeden Fall gelohnt.

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