Was ist das schlechteste Organisationstool, dass Sie besitzen?

Gepostet von am 1. Jan 2015 in Blog | Keine Kommentare

Was ist das schlechteste Organisationstool, dass Sie besitzen?

Für die allermeisten Menschen: das Gedächtnis (Ausnahmen bestätigen die Regel)

 

Gestern wurde mir folgende Situation beschrieben:

„Ich stand vor dem Schrank. Ich wusste, ich muss etwas mitnehmen. Ich konnte mich nicht daran erinnern, was es war. Erst als ich im Büro war, wusste ich, was ich wollte. Mein Unterbewusstsein hat mich zwar an den richtigen Ort geführt – zum Schrank, aber was ich mitnehmen wollte, fiel mir nicht mehr ein.“

 

Kennen Sie das? Oder ähnliche Situationen?

Kein Wunder, denn die Fülle an Informationen, Notizen, Hinweise, Aufgaben, Ideen etc. lassen sich nicht im Kopf organisieren. Es ist einfach zu viel, was um uns passiert und wofür wir uns verantwortlich fühlen.

 

Da hilft nur eines:

 

Aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben.

 

Alles was seinen Platz außerhalb des Kopfes gefunden hat, belastet uns nicht mehr. Dann können wir loslassen und den Kopf für das Wesentliche nutzen: unsere Kernaufgaben lösen.

Lassen Sie nicht beirren von Sprüchen wie: Na, musst du alles aufschreiben? Lässt das Gedächtnis schon nach? Oder eigenen inneren Stimmen wie: Mensch, kannst du dir auch gar nichts mehr merken?

 

Befreien Sie sich. Nehmen Sie die Schriftlichkeit als positive Angewohnheit wahr.

Aber: nicht auf kleinen Notizzettelchen oder Post-its – damit „verzetteln“ Sie sich.

Hier ein paar Beispiele:

  • Nutzen Sie ein Notizbuch, gebunden oder als Abreißblock. Damit halten Sie alle Informationen auf einen Platz und müssen nicht nach Zettelchen suchen. Schreiben Sie alles rein, was auf Sie zukommt.
  • Nutzen Sie Ihr Smartphone. Da gibt es genügend kleine Tools, die hilfreich sind. Eine gute Idee ist es auch, die Sprachaufzeichnung zu nutzen.
  • Wenn Sie unterwegs sind, schreiben Sie sich selbst eine Mail.
  • Rufen Sie sich selbst an und sprechen Sie  Ihre Notiz auf ihren eigenen Anrufbeantworter.

Gönnen Sie sich die Gewohnheit, alles schriftlich festzuhalten. Nutzen Sie dabei nur ein oder zwei Orte, an denen die Notizen vermerkt sind. Dann wird es für Sie leichter, aus Ihren Notizen eine effektive To-Do-Liste zu erstellen.

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