Pufferzeiten = Wartezeiten = Produktivitätsschub
Warum warten sehr produktiv sein kann
Ein Argument, warum keine Pufferzeiten eingeplant werden ist die Angst, dass aus der eingeplanten Pufferzeit eine Wartezeit wird. Und die kann/darf man sich ja nicht erlauben.
z.B.: Eine Autofahrt von A nach B dauert eine Stunde - normalerweise.
Allerdings ist die Verkehrslage in und rund um den Großstädten so dicht, dass es ohne Stau kaum möglich ist, in die Innenstädte zu gelangen. Da wird schnell aus einer Stunde zwei Stunden Fahrtzeit.
Allerdings ist die Verkehrslage in und rund um den Großstädten so dicht, dass es ohne Stau kaum möglich ist, in die Innenstädte zu gelangen. Da wird schnell aus einer Stunde zwei Stunden Fahrtzeit.
- Die Empfehlung lautet: Planen Sie Pufferzeiten ein - bis zur doppelten Fahrzeit.
Mit dieser Zeitplanung haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Sie kommen pünktlich zum Termin, da Sie so viel Fahrzeit benötigt haben.
- Was aber, wenn Sie gut durchkommen, dann sind Sie eine Stunde zu früh beim Termin? Dann wird aus der Pufferzeit eine Wartezeit!
Hier setzt jetzt die richtige Einstellung zur Wartezeit ein: Was ist so schlimm an einer halben Stunde "Wartezeit"?
Mit einer guten Vorbereitung daraus eine "höchst produktive Zeit":
- Nehmen Sie immer Lesestoff mit (das, was auf der Fensterbank liegt und Sie schon immer mal lesen wollten)
- Ein Block oder ein Notizbuch mit Stift sollte immer dabei sein - lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf, denken Sie "aus der Ferne" mal über die kommenden Aufgaben nach.
- Ein Handy ist auch immer dabei, sie können Gespräche führen - oder rufen einfach mal ihre Lieben zu Hause an.
- Der Laptop ist dabei und Sie können ungestört vom Büroalltag wieder den Überblick über Ihre Aufgaben erlangen
Mal an einem anderen Ort zu arbeiten ist sehr produktiv. Mit Abstand lassen sich viele Dinge leichter überdenken.
Übrigens: Dieser Tipp entsteht im Café Franck in Köln - kann ich sehr empfehlen!