Pilgern als Unternehmerin – kann ich mir das erlauben?

Gepostet von am 10. Apr 2015 in Blog | 1 Kommentar

Pilgern als Unternehmerin – kann ich mir das erlauben?

6 Wochen frei nehmen – als Einzelunternehmerin – mitten im Jahr, mitten in der Zeit, in der die meisten Seminare und Beratungen stattfinden könnten. Darf ich das?

Aber von Anfang an.

Während einer Wanderung im Sommerurlaub 2011 am Comersee in Italien war die Entscheidung einfach da. Müde, aber stolz darüber, dass ich eine Wanderung mitten im Hochsommer gemacht habe, saß ich auf einem Baumstamm und blickte hoch in die Berge und dann hinunter auf den See. In diesem Augenblick passiert es.

Ich werde den Jakobsweg gehen. Da war die Entscheidung.  Es war jetzt kein Traum, kein Wunsch, keine Vision. Es war einfach da. Ich mach‘ das. Ab diesem Moment gehörte der Jakobsweg zu mir. Ich werde gehen.

Es war einer der Momente in meinem Leben, die alles verändern. Dieses Gefühl, diese Momente, gab es schon mehrfach in meinem Leben. Und es waren immer gute Entscheidungen, etwas, das mich weitergebracht hat. In diesem Augenblick und ab diesem Zeitpunkt gibt es keine Zweifel, ab da zählt nur noch die Frage: Wie…..  die Frage nach der Organisation. Davon werde ich später berichten.

Hier möchte ich davon erzählen, wie wichtig es ist, eine Entscheidung zu treffen. Ein inneres Ja abzuholen, das Ja sich selbst zu geben.

Gerade gestern habe ich dazu eine wunderbare Geschichte gehört: Ein Mentor fragt seinen Schüler: Wo ist der reichste Platz auf der Welt? Die Antwort des Schülers: Dubei? Südafrika? ??? Falsch, antwortet der Mentor, geh zum nächsten Friedhof, dort ist immer der reichste Platz. Dort liegen Träume,  Ideen, liegen Visionen, nicht gelebte Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen. Dort sind sie begraben und haben keine Chance mehr, gelebt zu werden. Dort ist es zu spät…

Ja, als Einzelunternehmerin kann ich mir 6 Wochen Auszeit nehmen. Der Beginn für ein solches Abenteuer liegt immer in der Entscheidung. Ja, ich tue es.

Zwischen der Entscheidung und der Ausführung lagen 3 Jahre. Erst 2014 habe ich mir diesen Traum erfüllt. Diese Wartezeit gehört zum „Wie…“

 

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für den Impuls und insbesondere für die Geschichte über den Friedhof.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.